Ihre Erfindung in guten Händen

Technologietransfer Chemie


Die Chemie bietet den bayerischen Universitäten und Hochschulen ein breites Forschungsfeld. So werden an den Forschungseinrichtungen u.a. Stoffe, deren Aufbau, Verhalten und deren Umwandlung in andere Stoffe sowie Elemente und Verbindungen und deren Eigenschaften erforscht. Darüber hinaus werden neue Methoden zur Entwicklung neuartiger Verbindungen und innovative Messmethoden zur Entschlüsselung der chemischen Zusammensetzung unbekannter Proben erforscht.

Die Forschung der bayerischen Universitäten im Bereich Chemie bringt neben neuen Erkenntnissen auch immer wieder neuartige Ideen hervor, die eine wirtschaftliche Anwendung möglich machen. Daher verfügt die Bayerische Patentallianz über zahlreiche Patente im Bereich Chemie. So werden/wurden u.a. folgende Technologieangebote im Bereich Chemie an die Industrie vermarktet:

 

Nano-Tinte (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Farbige Nanoteilchen die in Wasser dispergiert als Tinte für Ink-Jet Druckpatronen, für Toner oder in der industriellen Kennzeichnung und Markierung eingesetzt werden können.  

Kraftsensor (Technische Universität München)
Für viele Materialanwendungen sind die molekulare Wechselwirkung der Materialbestandteile und deren exakte Messung/Charakterisierung von entscheidender Bedeutung für die funktionelle Wirksamkeit und Anwendbarkeit.
Mit dem vorliegenden Verfahren können Haftung und Reibung im technologisch wichtigen molekularen Bereich für viele Materialsysteme in verschiedenen Umgebungsmedien ohne Marker und zerstörungsfrei sehr definiert charakterisiert werden.
Die Messung wird in einem Gleichgewichtsprozess realisiert, wodurch es möglich ist mit nur einer einzigen Messung die Gleichgewichtshaftkraft bzw. die Gleichgewichtshaftenergie für die Wechselwirkung mit einer Oberfläche zu messen.

Neue Verbindungen für die organische Fotovoltaik (Universität Regensburg)
Die Herstellung konventioneller Solarzellen aus reinstem Silizium, ist mit hohen energetischen und materiellen Kosten verbunden. Deswegen wird seid geraumer Zeit versucht Sonnenlicht mit Hilfe von organischen Verbindungen einzufangen und in elektrischen Strom umzuwandeln. Auf der Suche nach geeigneten Verbindungen zeigen neuartige metallorganische Verbindungen vielversprechende Eigenschaften.


MgCl2 vermittelte direkte Carbonylierung von Organozink-Verbindungen (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Neuer Syntheseweg aus dem Bereich der organischen Synthesechemie, der eine einfache und kostengünstige Addition von Organozinkverbindungen an Carbonylverbindungen oder Kohlenstoffdioxid ermöglicht. Mit Hilfe dieses Verfahrens können viele bisher schwer zugängliche Verbindungen synthetisiert werden, wie beispielsweise Ibuprofen.


Neue OLED Emitter (Universität Regensburg)
Die Erfindung beschreibt lichtemittierende metallorganische Verbindungen (Triplett Emitter) die in OLED Vorrichtungen eingesetzt werden können. Vor allem die Löslichkeit solcher Verbindungen in zahlreichen organischen Lösungsmitteln ermöglicht eine effiziente und kostengünstige nasschemische Prozessierung und macht diese Verbindungen für die Entwicklung von OLED Vorrichtungen sehr interessant.

Als Technologietransfer-Organisation der bayerischen Universitäten bieten wir der Industrie die Technologien im Bereich Chemie über Patente und Lizenzen an.

 

Hier finden Sie alle Technologieangebote im Bereich Chemie.

 

Technologieangebote

 

 

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