Technologietransfer Diagnostika
Die Diagnostik spielt eine entscheidende Rolle in der Medizin. Hier kommen zahlreiche Diagnostika zum Einsatz, die dabei helfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu unterscheiden. Diese Hilfsmittel können u.a. chemische Substanzen oder bildgebende Untersuchungsverfahren sein.
Dabei unterscheidet man zwischen In-vivo- und In-vitro-Diagnostika. So sind In-vitro-Diagnostika Hilfsmittel zur Untersuchung von Proben, die aus dem menschlichen Körper entnommen wurden. Beispiele hierfür sind u.a. bestimmte Instrumente, Probenbehältnisse, Reagenz, Reagenzprodukt, Abgleichungs- und Kalibriermaterial, etc. Beispiele für In-vivo-Diagnostika sind bildgebende Verfahren, d.h. apparative Untersuchungsmethoden in der medizinischen Diagnostik, die Bilddaten von Organen und Strukturen des menschlichen Körpers liefern.
Die Forschung an den bayerischen Universitäten im Bereich Diagnostika bringt auch zahlreiche Patente hervor, die wir von der Bayerischen Patentallianz an die Industrie vermarkten. Hier einige Technologieangebote im Bereich Diagnostika, die vermarktet werden/wurden:
Verfahren zur Diagnose, Therapie und Prävention von Psoriasis vulgaris und anderen langfristigen Folgen von Streptokokken Infektionen (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Es wurden vier Proteine als Autoantigene identifiziert, die eine Rolle bei der Automimmunreaktion spielen (Ezrin, SerpinB5, Peroxiredoxin-2, Hitzeschock-Protein beta-1). Diese Proteine können als diagnostische Marker für eingesetzt werden und sind auch mögliche Ziele für die Therapie oder vorbeugende Impfung. Sie können in serologischen Tests wie ELISA-oder Dip-Stick verwendet werden testen, um eine genaue Diagnose und damit eine bessere Klassifizierung der Krankheiten. Dies ermöglicht eine frühe Behandlung und trägt damit zur Verbesserung der Prognose dieser Krankheiten bei.
Produkte für In-vitro Untersuchungen von Arzneimittelwechselwirkungen (JuliusMaximiliansUniversität Würzburg)
Kern der Erfindung sind neue, verbesserte Substrate für die wichtigsten Stoffwechselenzyme, um in vitro die Hemmung der verschiedenen Enzyme durch Arzneistoffe zu untersuchen. Diese Substrate zeigen eine ausgeprägte Fluoreszenz der Metabolite und haben einen breiten Einsatzbereich. Außerdem sind sie HTSfähig und sind kompatibel für LC/MS. Weiterhin besitzen sie eine günstige Enzymkinetik und haben keine Löslichkeitsprobleme.
Hier finden Sie alle Technologieangebote im Bereich Diagnostika.
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