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Erkrankungen: Identifizierung von T-Zell Ziel-Antigenen
Eine an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München entwickelte Methode zur Identifizierung von CD 8+T-Zell Ziel-Antigenen könnte künftig dabei helfen, neue Therapiemöglichkeiten bei Autoimmunkrankheiten, Infektionskrankheiten und Krebs zu eröffnen.
Therapie: SGLT2 Inhibitoren zur Behandlung von Hirnödemen
Akute Hirnverletzungen führen durch die anschließende Zunahme des intrazerebralen Wassergehalts im Gehirn oftmals zur Entstehung von Hirnödemen. Forscher der Julius-Maximilians-Universität Würzburg konnten nun zeigen, dass sogenannte SGLT2-Proteine nach Hirnverletzungen eine Rolle bei dieser Entstehung spielen. Die Hemmung von SGLT2 nach einer Hirnschädigung könnte daher die Grundlage für neue Strategien zur Behandlung von Hirnödemen werden.
Weitere Informationen zu den beiden Erfindungen:
Identifizierung von T-Zell Ziel-Antigenen, Referenznummer B70007: T-Zellen können als Teil der menschlichen Immunabwehr z.B. Infektionskrankheiten und Tumorgewebe abwehren. Sie tun dies, indem sie sich über ihre Rezeptoren an so genannte Antigene binden, die sich auf eindringenden Fremdkörpern befinden. Im Rahmen einiger Autoimmunkrankheiten greifen die T-Zellen jedoch körpereigenes Gewebe an. Bei solchen Autoimmunkrankheiten, aber auch bei vielen Tumorarten oder auch viralen Infektionskrankheiten ist nicht bekannt, gegen welche Antigene die CD8+T-Zellen reagieren. Mithilfe der Erfindung ist es möglich, die Ziel-Antigene bestimmter gewebeinvasiver T-Zellen, den so genannten CD8+ T-Zellen, im menschlichen Körper zu bestimmen. Die Identifizierung dieser Antigene mit einer Länge von 7-9 Aminosäuren über eine schnelle und kostengünstige HTS-Methode könnte die Grundlage für die neuartige Diagnose- und Therapieformen für Autoimmunkrankheiten sein und ist so für Biotech- und Pharmafirmen von Interesse.
Ansprechpartnerin Dr. Cécile Henrich-Burkhardt Lizenzmanagement Life Sciences Tel. +49 89 5480177-16
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SGLT2 Inhibitoren zur Behandlung von Hirnödemen, Referenznummer B70271: Im Rahmen einer in-vivo Studie konnte die funktionelle Expression von SGLT2 in Endothelzellen der Blut-Hirn-Schranke auf Gen- und Proteinebene nachgewiesen werden. In einem in-vitro-Modell der TBI (Zellverletzung) mit Endothelzellen der Blut-Hirn-Schranke konnte eine späte Hochregulation (3-5 Tage nach der Verletzung) von SGLT2 gezeigt werden. Zahlreiche SGLT2-Inhibitoren, die derzeit vor allem zur Behandlung von Diabetes-Behandlung entwickelt werden, könnten nun auch zur Behandlung von Hirnödemen genutzt werden.

B70271: Zum detaillierten Technologieangebot.
Hier finden Sie alle Technologieangebote im Breich Life Sciences.
Ansprechpartner Dr. Detlef Eric Hinz Lizenzmanagement Life Sciences Tel. +49 89 5480177-12
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