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Neueste Technologieangebote Physical Sciences

Mobilität: Powerbus für sichere Elektrofahrzeuge

Lichtbögen stellen nach wie vor ein mögliches Sicherheitsrisiko in Elektrofahrzeugen dar. Sie können z.B. durch einen Unfall oder durch einen Austausch der Batterie hervorgerufen werden und so zu großen Schäden am Auto und auch Personen führen. Die Hochschule Kempten bietet eine Lösung des Problems an.

 

Messtechnik: Infrarot-Laser für Lecksuche

Für die Analyse von Gasen im Rahmen der Tunable Diode Laser Spectroscopy (TDLS) werden hochsensible Sensorsysteme verwendet, die einen Infarot-Laser benutzen. Auf diese Weise können z.B. Gasleckstellen im industriellen Bereich gefunden werden. Die Erfindung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg verbessert die Sensibilität und Funktionalität solcher Sensorsysteme.

 

 

Weitere Informationen zu den beiden Erfindungen:

Powerbus, Referenznummer B70120:

Die Energie für Elektroautos wird von Batterien bereitgestellt. Um den Motor anzutreiben, wird die von den Batterien gelieferte Gleichspannung (DC; Direct Current) in Wechselspannung (AC; Alternating Current) umgewandelt. Der Bereich zwischen Batterie und DC/AC-Wandler, der mit hoher Gleichspannung (i.d.R. 400 Volt) betrieben wird, stellt jedoch ein Sicherheitsrisiko dar, da u.a. bei Unfällen gefährliche Lichtbögen auftreten können.

Die Erfindung beschreibt ein Batteriesystem, bei dem mehrere parallel geschaltete Batterien mit relativ geringen Spannungen (einige 10V) arbeiten. Diese geringe DC-Spannung wird auf hohe AC-Spannung transformiert, was mit einem Wirkungsgrad von fast 100% erreicht werden kann. Da keine hohe Gleichspannung mehr vorliegt, tritt keine Lichtbogenbildung mehr auf. Eine spezielle Elektronik synchronisiert die AC-Quellen mit dem Motor und ermöglicht eine Modulation der Spannung zur Änderung der Drehfrequenz des Motors. Die Bussysteme benutzen Standard-Schnittstellen.

Die patentierte Erfindung adressiert den wachsenden Markt für E-Mobilität und wendet sich an Automobilhersteller sowie Zulieferer für Elektroantriebe. Sie ermöglicht einen autointernen Wechselstrombus, der sicherer zu handhaben ist als ein auf Gleichstrom basierender Bus. Ein Prototyp wurde bereits hergestellt und die Hochschule Kempten bietet Unterstützung bei der Einführung in die Produktion an.

Referenznummer B70120: Zum detaillierten Technologieangebot.

 

Infrarot-Laser, Referenznummer B71011:

Die Erfindung beschreibt einen neuen Interband-Kaskaden-Laser mit Wellenlängen im infraroten Bereich und daher sehr guter Eignung für TDLS. Der Laser ist einer der ersten im Wellenlängenbereich jenseits von 3,5 µm.

Die neue und patentierte Laserquelle verbessert durch den vergrößerten Wellenlängenbereich die Sensibilität und Funktionalität von Sensorsystemen. So können nun auch Kohlenwasserstoffe, die u.a. in fossilen Brennstoffen vorkommen, erkannt und überwacht werden. Der erweiterte Laser-Bereich erlaubt darüber hinaus das Aufspüren von komplexen Mehrkomponenten-Gasgemischen. Diese sind insbesondere im industriellen Bereich wie z.B bei der Analyse von Verbrennungsprozessen in Motoren oder bei der Leckstellen-Suche von großer Relevanz. Aber auch im medizinischen Bereich könnte der neue Laser u.a. bei optischen Atemanalysatoren oder Blutzuckerspiegel-Sensoren Anwendung finden.

B71011: Zum detaillierten Technologieangebot.

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Ansprechpartner
Guido Angenendt
Leitung Patentvermarktung Physical Sciences
Tel. +49 89 5480177-17
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Bild Elektroauto: BerlinStock
Bild Infrarot-Laser: ninulop

 

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